Die ersten zwei Wochen im „Sea-Turtle Project“

Hallo!

Meine erste Woche im Projekt war relativ unspektakulaer. Ich habe die Zeit hauptsaechlich damit verbracht, mich durch die Unmengen an Informationen, Berichten und natuerlich die allwissende „Turtle-Bibel“ zu lesen. Nachdem ich dann die Aufnahmepruefung unter dem strengen Einmann-Pruefungskomitee (mein Projektleiter Daya) bestanden habe, darf ich auch weiterhin im Projekt arbeiten!^^
Diese Woche gestaltete sich dann schon spannender. Daya hat mir die verschiedenen Straende gezeigt, die zu unserem Einzugsbereich gehoeren. Dabei habe ich meine erste Motorbiketour, hautnahr, im indischen Strassenverkehr er/ueber-lebt und habe mich immer noch nicht dran gewoehnt…! Am schoensten war die Fahrt hinter einem Fisch-Laster, der anscheinend seine Ware nicht sicher verpackt hatte und deswegen staendig uebelriechendes Fischwasser verlor, welches dann den armen Motobike-fahrern hinter ihm ins Gesicht spritzte! 😦 An dem Tag hatte ich wirkich keinen Appetit auf Fish-Curry . 😛

Heute wurde ,sozusagen zum kroenenden Abschluss der Woche, das erste Sea-Turtle-Nest gefunden! Um 7 Uhr morgens klingelte Daya mich aus dem Bett und sagte, er wuerde mich in 30 Minuten abholen .(Gluecklicherweise hatte Kundapur die ganze Nacht keinen Strom, weswegen mein Ventilator die Muecken nicht vertreiben konnte und ich so wenig geschlafen hatte, dass ich morgens meinen Wecker nicht gehoert und Yoga verpennt habe!)
15 Minuten spaeter stand Daya vor unserer Tuer! Mehr oder weniger im Halbschlaf schluerfte ich meine heissen Chai und dann gings los, im Eil-Tempo (!) zum Kodi-Beach. Dort hatte einer der Fischer die Schildkroeten-Eier ausgegraben, um zu verhindern, dass sie gestohlen werden. Wir suchten nun einen geeigneten Platz und vergruben dort die 119 Eier. Dann konstruierten wir einen einigermassen sicheren Zaun darum herum, um sie vor Tieren zu schuetzen.
Der fischer bekam eine kleine Entschaedigung als Dank. Die Eier werden nun in etwa 52 Tagen schluepfen, wenn alles in Ordnung ist. Bis dahin muss das nest unter strenger Beobachtung stehen! 🙂

Heute Nachmittag habe ich dann frei bekommen. Morgen frueh werde ich mit einigen anderen die „Jogg-Wasserfaelle“ besichtigen!^^

Liebe Gruesse aus Indien!

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